Biographie

Geboren in Tirol, kam Verena Tscherner kurz nach ihrer Matura nach Wien. Sie studierte an der Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien (MDW) an der sie 2014 ihren Abschluss machte. Danach studierte sie auf der Schule Friedl Kubelka, Schule für künstlerische Photographie in Wien, welche Sie 2019 mit einem Diplom abschloss. Seit Oktober 2019 studiert sie als Zusatzqualifikation digitale Kunst bei Univ.-Prof. Mag.art. Ruth Schnell auf der Universität für angewandte Kunst, Wien. Sie lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Wien, Tirol und der Steiermark.

Artist Statement

Die Thematiken in Tscherner’s Kunstwerken sind breit gefächert, haben aber trotzdem einen ähnlichen Ursprung. Ihre Arbeiten handeln vom Menschen und seinem Wirken in der Innenwelt, sowie in der Außenwelt. So geht Tscherner bevorzugt auf die psychologischen Aspekte des Menschseins und seinem Wirken in der Umwelt ein. Es interessieren sie demnach die Wahl der Perspektive, die Wahrnehmung von individuellen Realitäten und Abdrücken der Realität, die sie selbst kreiert, und dadurch in Frage stellt. Deswegen handeln ihre Arbeiten oft auch von der Frage nach dem Umgang mit den digitalen Medien im Zuge der zwischenmenschlichen Kommunikation und des daraus resultierenden Informationsflusses innerhalb des soziokulturellen sowie sozialpolitischen Kontextes. Bevorzugte Medien der Künstlerin sind vielfache Formen der Fotografie. Ihre Mittel des Ausdrucks sind die analoge, sowie digitale Form der Fotografie und auch die Drohnen-Fotografie. Um ihr Spektrum zu erweitern lässt sie sich trotzdem nicht nur auf die Fotografie in ihrer reinen Form beschränken. Deswegen nutzt sie auch Materialien die sie zu objekthaften und installativen Formen des Ausdrucks ihres Konzeptes leitet. In ihrem medienkünstlerischen Schaffen rückt Tscherner mit Vorliebe die Betrachter:innen in den Mittelpunkt ihrer interaktiven Installationen und lässt diese so ihre Arbeiten vervollständigen. Die betrachtenden Personen werden dadurch aufgefordert ihre Komfortzone zu verlassen und haben somit die Möglichkeit sich in ihrer Perspektive neu zu erleben. Die Freude am Experimentieren beschäftigt nicht nur die Künstlerin selbst, sondern sie erschafft Raum und Platz in ihren Arbeiten, welche zum Spielerischen Moment und zur Experimentierfreude einladen.

 

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