Biographie

Geboren in Tirol, verbrachte Verena Tscherner ihre Schulzeit in Neuseeland, um nach ihrer Rückkehr nach Österreich die Universität für Musik und darstellende Kunst, Wien mit einem Bakk.art abzuschließen. Seit Oktober 2018 studiert sie auf der Schule Friedl Kubelka, Schule für künstlerische Photographie in Wien.

Seitdem wurde Wien für Tscherner zu ihrer Heimatstadt. Die Straßen dieser Stadt sind es, zu denen sie sich wieder und wieder als Fokus für ihre konzeptuelle Kunst und Photographie zuwendet. Sowohl mit den Augen einer Einheimischen als auch denen einer Außenstehenden ausgestattet, sucht und findet sie stets die Poesie des Alltäglichen. Lange Stadtspaziergänge sind es, während derer sie die öffentlich ausgetragenen Dynamiken von Politik, Psychologie und menschlichem (Überlebens-)Kampf findet. Diese kontinuierliche Suche danach, den Betrachtern ihrer Werke neue Sichtweisen anzubieten, um die tägliche Herausforderung des urbanen Lebens neu zu erfahren, ist es, was Tscherners Arbeiten sowohl für sie selbst als auch für ihr Publikum so stark macht.

Artist Statement

Die Thematiken in Tscherner’s Kunstwerken sind breit gefächert, haben aber trotzdem einen ähnlichen Ursprung. Ihre Arbeiten handeln vom Menschen und seinem Wirken in der Innenwelt, sowie in der Außenwelt. So geht Tscherner bevorzugt auf die psychologischen Aspekte des Menschseins und seinem Wirken in der Umwelt ein. Es interessieren sie demnach die Wahl der Perspektive, die Wahrnehmung von individuellen Realitäten und Abdrücken der Realität, die sie selbst kreiert, und dadurch in Frage stellt. Deswegen handeln ihre Arbeiten oft auch von der Frage nach dem Umgang mit den digitalen Medien im Zuge der zwischenmenschlichen Kommunikation und des daraus resultierenden Informationsflusses innerhalb des soziokulturellen sowie sozialpolitischen Kontextes. Bevorzugte Medien der Künstlerin sind vielfache Formen der Fotografie. Ihre Mittel des Ausdrucks sind die analoge, sowie digitale Form der Fotografie und durchaus auch die hochmoderne Drohnen-Fotografie. Um ihr Spektrum zu erweitern lässt sie sich trotzdem nicht nur auf die Fotografie in ihrer reinen Form beschränken. Deswegen nutzt sie auch Materialien die sie zu objekthaften und installativen Formen des Ausdrucks ihres Konzeptes leitet.

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